Suchmaschinenoptimierung ist nicht gleich Suchmaschinenoptimierung!

Das müssen wir leider in unserem Arbeitsalltag immer wieder sehen. Es treten immer wieder Webseitenbetreiber an uns heran, die diese Tatsache schmerzlich an Ihrem eigenen Internet-Business erfahren mussten.Ob Sie nun selbst die SEO Ihrer Internetseite machen oder einen Suchmaschinenoptimierer beauftragen: verwenden Sie professionelle SEO-Software für Ihre Auswertungen!

Nach unserer Erfahrungen kann man die Optimierungsarbeiten bei vielen Webseiten in drei Kategorien einteilen:

1. Die NICHT-Optimierung
2. Die ÜBER-Optimierung
3. Die SERIÖSE-Optimierung

1. Die NICHT-Optimierung
Das ist die Taktik vieler „unseriöser“ Suchmaschinenoptimier, niemand sagt dem Kunden was genau an der Seite optimiert wird, oder es werden keine Leistungsangaben gemacht. Der Kunde kann nicht nachvollziehen was genau geändert oder optimiert wurde, und er kann kaum eine oder gar keine Arbeit des „Optimierers“ nachvollziehen. Bei genauerer Betrachtung stellt man schnell fest, das wenig oder sogar nichts gemacht wurde.
Diese Variante wird sehr häufig von sogenannten „Optimierern“ angewandt weil die Gewinnspanne am höchsten ist. Meist verfügen Anbieter der „NICHT-Optimierung“ über eine Vielzahl von Kundenbetreuern deren Hauptaufgabe es ist, Kunden hinzuhalten und Verträge abzuschließen.

Sind oder waren Sie bei einem „NICHT-Optimierer“ für mindestens 6 Monate, dann kennen Sie ganz bestimmt Aussagen wie: „Google Ranking-Verbesserungen sieht man erst so ab 4 bis 6 Monaten...“ , doch bei einer Überprüfung was denn bis jetzt für Ihre Webtseite gemacht wurde, oder auf welche Internetseiten (Backlinks) Ihre Seite schon verlinkt ist, werden Sie nur wenige bis keine Aussagen erhalten.

2. Die ÜBER-Optimierung
Frei nach dem Motto “Viel hilft viel” kennen mache Webmaster oder auch SEOs keine Grenzen, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Links sollen so schnell und Texte so einfach wie möglich für die Webseite geschaffen werden. Dabei scheint es teilweise völlig egal zu sein, woher diese Links und Texte stammen und ob diese eine entsprechende Qualität aufweisen oder sogar erhöhtes Risiko bürgen. Denn nur mit entsprechender Qualität wirken sie positiv und tragen somit zum Erreichen definierte Ziele bei.

Interne Mehrfachverlinkungen
Viele Webmaster verlinken immer wieder dieselbe Seite mit immer wieder demselben Keyword – innerhalb eines Textes. Da von diesen Links nur der Erste zählt und den vollen Linkjuice weiter gibt, sollte auch tatsächlich nur ein Link zu ein und derselben Seite gesetzt werden. Des Weiteren wirkt diese Art der internen Verlinkung extrem spammy und ist ein gutes Muster für Google, um eine Webseite per Algorithmus abstrafen zu können.
Texte nur für Suchmaschinen
Obwohl Google schon lange dagegen predigt, sieht man sie immer noch: Texte, die nur für die Suchmaschinen geschrieben wurden – voll mit Keywords und entsprechenden Synonymen. Schlimmstenfalls sogar noch von Text-Spinner-Software minderwertig erstellt. Sämtliche Texte, die nur leeres Gerede und Keywords enthalten, sollte man augenblicklich überarbeiten.
Links aus falscher Nachbarschaft (Bad Neighbourhood)
Schlecht für das Ranking einer Webseite sind Links, welche von bereits abgestraften (oder immerhin schon bedrohten) Webseiten bezogen werden. In diesem Fall darf man sich nicht wundern, wenn der “Ruf” der anderen Seite bald auch auf die eigene abfärbt. Das gilt übrigens auch für Forensignaturen oder Blogkommentare, bei denen man immer denselben Link mit demselben Anchortext verwendet. Am besten auch noch mehrmals auf einer Seite. Auch Linknetzwerke, SEO-fokussierte Verzeichnisse, Artikelportale usw. sind gefährlich, gerade dann, wenn man Exact Match Anchor Textlinks verwendet.

3. Die SERIÖSE-Optimierung

Ein guter Webseitenoptimierer wird Ihnen nicht das Blaue vom Himmel versprechen und sich dafür mit einem Taschengeld zufrieden geben. Und er wird Ihnen nicht garantieren, gleich morgen an erster Stelle zu stehen, sondern Sie darauf hinweisen, dass Suchmaschinenoptimierung ein kontinuierlicher Prozess ist. Gute Suchmschinenoptimierung fängt beim Inhalt der Seite an, schließt die Seitenstruktur ein und hört bei externer Verlinkung noch lange nicht auf.

Unter anderem sind folgende Kriterien wichtig:

  • Transparenz

Wie transparent kommuniziert die Agentur? Reportings, KPI-Ziele, Linklisten, allgemeine Vorgehensweise etc.

  • Know-how

Lesen Sie z.B. die Einleitung in "Suchmaschinenoptimierung von Google" und fragen Sie deren Inhalt den Dienstleister ein wenig ab. Bei vielen "Vertriebsagenturen" hört sich das Know-how hier schon auf.

  • Ich stehe zu meinem Namen

Wie treten die Personen hinter dem Dienstleister auf der Website und öffentlich in Erscheinung? Vertrauenswürdig, z.B. mit Fotos etc.?

  • Aktuell informiert

Betreibt der Dienstleister einen Blog oder ähnliches, auf dem er über das aktuelle Geschehen am SEO-Markt berichtet?

  • Wer wird Sie betreuen

Haben Sie einen festen Ansprechpartner?
Es gibt unserer Meinung nach keinen „unumstrittenen einzig wahren Weg“ zur seriösen Suchmaschinenoptimierung und Google möchte einen möglichst natürlichen Zuwachs Ihres Internetprojektes. Daher werden Sie bestimmt auf unterschiedlichste Art und Weise beraten.

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